“Integration bewegt” – Festveranstaltung im Rathaus
Unter dem Motto “move it! – Integration bewegt” hat vor den Sommerferien zum ersten Mal ein Marburger Kinder- und Jugendwettbewerb der Christlich-Muslimischen Friedensinitiative (cm – fi ) zum Thema Integration stattgefunden. Am 07.09. wurde die Arbeit der teilnehmenden Gruppen im Rahmen einer Festveranstaltung im Historischen Saal des Rathauses durch Oberbürgermeister Vaupel gewürdigt. Dabei war unsere Schule mit vier Schülergruppen und ihren Projekten besonders gut vertreten. Das Projekt der Film-AG “Interkulturelles Kochen und Feiern” gewann einen 2. Preis (€ 400,-); das Projekt ”Sprache in Bewegung”, das durch Mitarbeiterinnen der IKJG betreut wird, erreichte einen 3. Platz (€200,-). Margarita Nikonjuk vertrat ihre Klasse 8b und das Projekt “Interreligiöse Beete” bei einer Podiumsdiskussion mit dem Innenminister Thomas de Maiziere in Ber
lin.
Bianca Huth schließlich konnte sich über einen
3. Platz bei dem bundesweiten Plakatwettbewerb der cm-fi freuen. Biancas Bild symbolisiert Licht und Wärme. Wie Leuchttürme Schiffen in der Dunkelheit Orientierung geben und das Gefühl der Bedrohung mildern, soll dieser Leuchtturm Menschen die Angst vor dem Unbekannten und Fremden nehmen und ihnen Hoffnung geben.
Die Schule hat wieder begonnen!!!
Wir wünschen allen …
Infomobil des Jüdischen Museums Berlin besucht Theodor-Heuss-Schule
Am Donnerstag, dem 20.05.2010, machte das Infomobil des Jüdischen Museums Berlin Station in der Theodor-Heuss-Schule. Schülerinnen und Schüler der 8. – 10. Klassen beschäftigten sich in der mobilen Ausstellung mit der deutsch-jüdischen Geschichte; zwei 10. Klassen nahmen an Workshops zur Kindheit und Jugend von Jüdinnen und Juden nach 1945 in Deutschland teil.
Ziel des Projekts ist es, in persönlichen Begegnungen mit den Schülerinnen und Schülern ihr Interesse und ihre Begeisterung für deutsch-jüdische Geschichte zu wecken und auf diese Weise dazu beizutragen ihre Fähigkeit zu vorurteilsfreiem und kritischem Denken zu stärken.
Da es nicht allen Schülern in Deutschland möglich ist, das Jüdische Museum Berlin zu besuchen, hat das Museum das Projekt „on.tour –Das JMB macht Schule“ ins Leben gerufen und ist mit einem mobilen Programm im gesamten Bundesgebiet unterwegs, um die Jugendlichen vor Ort zu erreichen. Dazu werden sämtliche weiterführenden Schulen in allen Bundesländern angeschrieben und über das Projekt informiert; Hauptschulen, Realschulen und Gymnasien. Aus den zahlreichen Bewerbungen der Schulen werden pro Bundesland fünf
ausgewählt.
In der mobilen Ausstellung und in Workshops können Schülerinnen und Schüler ihre Kenntnisse zur deutsch-jüdischen Geschichte vertiefen. Die fachlich und pädagogisch geschulten Mitarbeiter des on.tour-Teams treten mit den Schülern in Dialog und vermitteln jüdisches Leben, Kultur und Geschichte lebendig und an der Lebenswelt der Jugendlichen orientiert.
Die mobile Ausstellung, die in der Eingangshalle der Theodor-Heuss-Schule aufgebaut sein wird, besteht aus vier roten Würfeln, die ausgewählte Objekte aus dem Museum enthalten und neben Exponaten zu jüdischer Religion und Zeugnissen der Verfolgung auch alltägliche Gegenstände zeigen. Viele davon haben einen Bezug zur Lebenswelt der Jugendlichen. Alltagsgegenstände und religiöse Objekte geben Auskunft darüber, wie Religion und tägliches Leben miteinander verflochten sind. Exemplarisch werden jüdische Feste wie etwa das Pessachfest oder der jüdische Feiertag Schabbat dargestellt. Die Geschichten der Firma Julius Fromm oder des süddeutschen Landjuden Löb Strauss bieten einen historischen und biographischen Zugang. Die Schüler können auf den Würfeln sitzen, sie drehen und wenden, die Ausstellung selbständig erkunden und die Objekttexte lesen. Im Umgang mit Exponaten und Biographien erhalten sie auf eindrückliche und abwechslungsreiche Weise Einblick in deutsch-jüdische Geschichte, jüdische Religion und Kultur. Nach der Erkundungsphase präsentieren sich die Schüler das Erarbeitete gegenseitig. Das on.tour-Team begleitet sie dabei, erzählt Wissenswertes zu den Objekten, beantwortet Fragen rund um das Thema und moderiert die Präsentation.
Im Zentrum der Workshops mit Schülerinnen und Schülern steht die Beschäftigung mit
Kindheit und Jugend nach 1945 in Deutschland. Dazu stellte das Museum bekannten und unbekannten, gläubigen und weniger gläubigen Jüdinnen und Juden verschiedener Generationen die Frage: „Wie war das eigentlich – nach 1945 als Jüdin oder Jude in
Deutschland aufzuwachsen?“. Sie wurden gebeten ein Foto einzusenden und eine für sie prägende Geschichte zu erzählen. In den Audiobeiträgen werden die verschiedensten Erfahrungen deutlich: Gefühle der Fremdheit und der Zugehörigkeit, kleine Fluchten aus dem Alltag, Träume und Hoffnung
en.
Mit iPods können die Schüler neun ausgewählten Kindheits- und Jugenderzählungen über Kopfhörer lauschen. Anhand der biographischen Quellen in Form von Kindheits- oder Jugendfotos sowie Interviews setzen sie sich mit jüdischen Biographien auseinander und präsentieren ihre Gruppenergebnisse vor der Klasse. In der anschließenden Diskussion tauschen sie sich über die Biographien und ihre persönlichen Erfahrungen aus.
Mein Rückblick
Ich bin schon seit der Vorschule auf der THS. In dieser Zeit habe ich viele Menschen kennen gelernt, mit denen ich bis heute befreundet bin.
THS-Party
Die THS feiert im Haus der Jugend am Samstag, 27.02.2010, ab 18.00 Uhr!
Für die 7. – 10. Klassen!
Einlass als Schüler der THS oder mit Original-Flyer!







