Wir stellen uns vor!

Seit Anfang des Jahres 2010 liegt eine neue Schulbroschüre vor, die die Arbeit und den Charakter unserer Schule auf die wesentlichen Aspekte zusammenfasst. Begleitet werden die kurzen Texte von einigen Bildern aus dem Schulleben.

So gibt das kleine Heft Informationen zu den Themen “Unsere Schule im Überlick”, “Unterricht”, “Unsere Schulstufen und -formen” und “Schulprofil”.

Wer möchte, lädt sich die Broschüre hier herunter:

THS-Broschüre

Im Anschluss finden Sie eine Reihe weiterer Aspekte, die Schwerpunkte unserer Arbeit sind:

Soziales Lernen hat einen besonderen Stellenwert in unserem Schulleben. Durch gezielte pädagogische Maßnahmen lernen unsere Schülerinnen und Schüler Verantwortung zu übernehmen für sich selbst, für ihr Lernen, für ihre Mitmenschen und ihre Umwelt.

Wir verstehen uns als Lernende Schule. Wir haben aus den Ergebnissen internationaler Untersuchungen zur Qualität von Schule gelernt und deshalb ein neues pädagogisches Konzept entwickelt, das bereits jetzt schon umgesetzt wird und ab diesem Schuljahr für unsere neuen Fünftklässler gilt.

Unsere Schule verändert sich

„Es liegt nicht nur an den Kindern,

den Normen der Schule zu entsprechen,

es ist die Aufgabe der Schule,

der Verschiedenheit der Kinder Rechnung zu tragen.“ C. Freinet



Apekte des neuen Schulkonzepts:

Jeder Einzelne ist wichtig

Jeder junge Mensch hat eigene Stärken und Fähigkeiten, die es zu entdecken und zu fördern gilt. Indem wir die Stärken – nicht die Defizite – in den Blickpunkt unseres Handelns stellen, kann das Zutrauen der Kinder und Jugendlichen in ihre Fähigkeiten wachsen. Ein vertrauensvolles und wertschätzendes Lernklima trägt dazu bei, dass „Fehler“ als selbstverständlicher Teil des Lernens empfunden werden.

Lernen in kleinen stabilen Gruppen

Schülerinnen und Schüler lernen in stabilen Klassenverbänden mit der Höchstzahl 25. Hiermit wird der starken Schülerfluktuation und damit verbunden der Unruhe, wie wir sie gegenwärtig in unseren höheren – insbesondere Realschul – Klassen durch eine Vielzahl von Schulwechslern beobachten, entgegen gewirkt. Die Schüler lernen in ihrem stabilen Klassenverband gemeinsam vom 5. – 8. Schuljahr. Erst im 8. Schuljahr fällt die Entscheidung darüber, wer im Jahrgang 9 die Hauptschule bzw. Realschule besuchen wird. Selbstverständlich wird es auch weiterhin möglich sein, nach Klasse 6 bei ent-sprechenden Leistungen das Gymnasium zu besuchen.

Fördern und Fordern
Wir führen eine pädagogische Diagnostik der Lernausgangslagen durch und erstellen auf dieser Grundlage individuelle Lernpläne. Unsere Förderkurse sind  durchgehend themenbezogen. Während in Klasse 5 Kurse zur Förderung der Rechtschreibung, Deutsch als Zweitsprache, Kreatives Schreiben, Mathematik allgemein angeboten werden, können in späteren Jahren zeitlich begrenzte Kurse z.B. zur Prozentrechnung, zur Wiederholung der Zeiten im Englischunterricht oder Kurse zur Vorbereitung der Übergänge in weiterführende Schulen in Klasse 10 besucht werden. Um jedem Schüler mit seinen individuellen Möglichkeiten gerecht zu werden, ist der Unterricht stärker als bisher individualisiert. Geöffnete Unterrichtsformen wie das Lernen mit Lernplänen, Projektarbeit usw. treten stärker in den Vordergrund, um das selbstständige, eigenverantwortliche Lernen, das sowohl im späteren Berufsleben als auch zum Erwerb und der Beherrschung der Basiskompetenzen erforderlich ist, anzuregen und zu fördern. Zur optimalen Förderung und besseren Differenzierung planen wir ab der 6. Klasse  eine zweistündige  Doppelbesetzung in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik.

Selbstständiges und eigenverantwortliches Lernen

Die Fähigkeit selbstständig zu lernen, erwirbt man nur in einem Unterricht, der individualisiert angelegt ist und den Schülerinnen und Schülern zunehmend Freiräume für eigene Entscheidungen lässt. Deshalb werden individuelle Lernzeiten fester Bestandteil des Stundenplans sein. Jeder Schüler erhält Pläne, aus denen er ersehen kann, welche Kompetenzen er nach einem bestimmten Zeitraum erworben haben sollte. Mit Hilfe der in diesen Plänen verwendeten „Ich kann“ – Formulierungen sowie regelmäßiger Rückmeldegespräche mit den Lehrern lernt der Schüler sein eigenes Können realistisch einzuschätzen.

Mit anderen zusammen lernen

Teamarbeit ist eine der Schlüsselqualifikationen, die unsere Schülerinnen und Schüler in ihrem späteren Berufsleben brauchen. Deshalb ist es nötig, bereits in Klasse 5 die Grundlagen für den Aufbau einer Kultur des gemeinsamen Lernens zu legen. Hierzu dienen z.B. Partner-, Gruppen- und Projektarbeit, das gemeinsame Verantworten von Arbeitsergebnissen oder das gegenseitige Feedback ihrer Arbeit. teamarbeit

Auch die Lehrer einer Klasse kooperieren. Als „kleines“ Team sind sie verantwortlich für den Unterricht und die Betreuung ihrer Klasse. Sie treffen sich regelmäßig, um Absprachen zur Arbeit in der Klasse, zu Unterrichtsinhalten, zum Verhalten etc. zu treffen. Sie bilden ein stabiles Bezugssystem für die Schüler, das über Jahre erhalten bleibt.

Die Kooperation innerhalb der Schule wird ergänzt durch die Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern wie z.B. Betrieben, Vereinen, ….

In Zusammenhängen lernen

In unserem heutigen Leben wird es immer notwendiger, Sachverhalte, Probleme aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten, eigene Fragestellungen zu entwickeln und Schlüsse zu ziehen. Um dieses „vernetzte“ Denken zu ent-wickeln, werden einzelne Fächer zu Lernbereichen zusammengefasst, z.B. Gesellschaftslehre (Erdkunde, Geschichte, Politik und Wirtschaft), oder es wird in Projekten gelernt. Ein Schwerpunktthema hierfür ist in der 10. Klasse „Energie“, das nicht nur von na-turwissenschaftlicher Seite sondern auch aus gesell-schaftspolitischer Sicht beleuchtet werden muss.

Leistungen und Verhalten im Blick

Lehrerinnen und Lehrer  sprechen mit dem Schüler über seine geleistete Arbeit, geben Hinweise bzgl. des weiteren Lernens sowie der neuen Lernpläne. Der Schüler selbst führt ein Portfolio, in dem die einzelnen Lernpläne mit den erreichten Kompetenzen abgeheftet werden. Dies gibt Schülern, Eltern und Lehrern eine zeitnahe Orientierung über die Lernfortschritte. Darüber hinaus finden regelmäßig Rückmeldegespräche mit den Eltern über den Leistungsstand, Lernfortschritte sowie das Verhalten des einzelnen Schülers statt. Um das Selbstwertgefühl der Einzelnen in der neuen Klasse 5 zu festigen, werden im 1. Halbjahr anstelle von Ziffernzeugnissen Lernentwicklungsberichte erstellt, die die Stärken  des Schülers, sein Lern- und Arbeitsverhalten beschreiben. Ab Ende der Klasse 5 wird das Ziffernzeugnis durch ein Gespräch bzw. einen Bericht ergänzt.

ths-planer

Unser THS-Planer, den jede Schülerin / jeder Schüler zu Beginn jedes Halbjahres erhält, dient sowohl als Hausaufgaben- als auch als Mitteilungsheft. Es soll jede Woche von Eltern, Schülern und Klassenlehrer.

Auf die Berufswelt vorbereiten

Bereits ab Klasse 5 weist der Stundenplan den Lernbereich „Lebens-planung und Berufs-orientierung“ aus, in dem für den Beruf und die Berufsfindung wichtige Qualifikationen gelegt werden (z.B. PC-Kompetenz, Kenntnis über die Anforderungen verschiedener Berufsprofile, Wissen darüber, wo man sich über verschiedne Berufe informieren kann, …). Gerade dieses Lernfeld sieht die Zusammenarbeit mit einer Vielzahl außerschulischer Experten und Institutionen vor wie z.B. Betrieben, dem Jugendbildungswerk, Agentur für Arbeit, … In der 8. Klasse werden durch geschulte Fachkräfte für alle Schülerinnen und Schüler Kompetenzfeststellungsverfahren eingesetzt, um herauszufinden, welche beruflichen Kompetenzen jemand hat, inwieweit Schlüsselkompetenzen (z.B. Teamfähigkeit, Methodenkompetenz) sowie fach-liche Kompetenzen ausgebildet sind. Die Ergebnisse werden in Einzelgesprächen mit Schülern und Lehrern – bei Interesse auch Eltern – besprochen und dienen als Ausgangspunkt für die weitere individuelle Förderung.berufswelt

Auf den Übergang zu weiterführenden Schulen gezielt vorbereiten

Um den Übergang zu Fachoberschule und Berufliches Gymnasium reibungslos zu gestalten, arbeiten wir eng mit den Beruflichen Schulen zusammen. In der Zusammenarbeit von Lehrern beider Schulformen werden die Lernpläne aufeinander abgestimmt; Hospitationen für Schüler und Lehrer zeigen die Anforderungen der weiterführenden Schulen auf. In den Klassen 9 und 10 der Realschule werden eigens den Übergang vorbereitende Kurse angeboten.

Die Zusammenarbeit mit den Eltern ist uns wichtig

Damit sich ein Kind von Beginn an bei uns gut aufgehoben fühlt, führen die neuen Klassenlehrer mit den Eltern noch vor der Einschulung ins 5. Schuljahr ein Gespräch durch, um über Lernerfahrungen, Interessen, Besonderheiten und Schwierigkeiten jedes Einzelnen umfassend informiert zu werden. Diesem Gespräch schließt sich ein Gespräch mit der Schulleitung an, in dem geklärt wird, was die Eltern von der Schule erwarten dürfen und welche Erwartungen die Schule an die Eltern hat. Die Einbindung der Eltern in das schulische Leben – sei es im Rahmen von Festen, Berufsorientierung, Gesprächen und vieles mehr -liegt im Interesse der Schule, insbesondere aber auch im Interesse des Kindes.

  • Anstehende Ereignisse

  • Themenbereiche

  • Adminbereich

  • Bildergalerien

    Abschlussfeier 2009
    THS-Fotogalerien